U18 steht im Viertelfinale des WBV-Pokals
von Christian Stade
Nach einem guten Start ins Spiel und einer überzeugenden Spielweise führten wir mit 5:23. Auf diesen Vorsprung ruhten wir uns förmlich aus. Die Reboundarbeit und die Manndeckung waren teilweise nicht so geschlossen vorhanden, wie die Marschroute war. Entsprechend viel Platz ließen wir den Gastgebern, um ihre Punkte am Brett zu erzielen. Dadurch blieb das Spiel spannend. Besonders in der ersten Halbzeit konnten wir im Eins-gegen-Eins oder Pick-and-roll machen was wir wollten. Einzig die Abschlüsse waren nicht wie gewohnt. Im zweiten Viertel wollte der Ball einfach nicht reinfallen, obwohl sehr gute Möglichkeiten vorhanden waren. Zudem belohnten wir uns nicht wie gewohnt von der Freiwurflinie für unseren guten Zug zum Korb und den Foulproblemen des Gegners. Die Quote war am Ende des Spiels gerade mal 42%. So blieb es permanent ein Spiel mit etwa zehn Punkten Vorsprung. Nach der Pause konnten wir den Vorsprung dann etwas vergrößern, aber auch hier ohne so richtig zu glänzen. Das Tempo im Fast-Break war gemäßig und teilweise noch etwas fahrig im Passspiel. Andernfalls wäre es schon im dritten Viertel die Entscheidung gewesen. Doch zu einem richtigen Pokalspiel gehört ja auch Dramatik. Also ließen wir ungewollt den Gegner wieder heran kommen und im letzten Viertel wurde es dann noch einmal kurz spannend ehe in den letzten zwei Minuten die Entscheidung war.
Mit dem 76:86 (37:46) Erfolg konnten wir ins Viertelfinale des Wettbewerbs einziehen und hoffen dieses Mal zum einen auf ein Heimspiel und zum anderen freuen wir uns wieder auf die höherklassigen Gegner, damit die Konzentration im Spiel auch gegeben sein sollte.
Es spielten: Apo Petsas (29), Jonas Raab (16), Elvin Krupic (2), Vincent Bur (14), Nikita Kashchenko (14), Timo Mengede, Charley Kreihsler (3), Daniel Adzor (8)



